Brennholz Birke, Pappel und Nadelholz

Weil unsere heimischen Wälder -glücklicherweise- nicht nur aus Eichen-, Buchen- und Fichtenmonokulturen bestehen, bieten wir ihnen neben Eiche und Buche einen Mix aus Birke, Pappel, Erle und anderen Nadelhölzern an. Sie werden von vielen Forstwirten als lästiger "Beifang" betrachtet; für uns sind diese Hölzer jedoch ebenso wertvoll - nicht zuletzt, weil sie die Artenvielfalt im Wald sicherstellen.

Je nach Standort werden diese Bäume mit dem Harvester oder der Kettensäge gefällt und von uns entweder im Wald oder auf unserem Hof zu Brennholz verarbeitet. Dabei kommt ebenfalls unser Sägespalt-Automat zum Einsatz, der die Stämme auf Maß ablängt und durch ein Spaltgitter drückt. Die Kaminholz-Scheite landen dann auf ihrem Lagerplatz und haben dort 2 Jahre Ruhe zum Trocknen.

Die Auffassung, dass Eiche und Buche "das beste" Brennholz seien, stimmt - mit Einschränkung. Betrachtet man nämlich den Heizwert in Megajoule pro Kilogramm, so stehen Birke und Nadelhölzer besser als Eiche da. Fichtenholz ist zwar leichter als Buche, enthält dafür jedoch deutlich mehr leicht flüchtige (und gut brennbare) Harze. Würde Brennholz pro Kilo oder pro Tonne verkauft, müssten Nadelhölzer oder Birke teurer als Eiche und Buche sein. Da Kaminholz aber pro Schüttraummeter gehandelt wird, erhält man hier bei Pappel, Birke und Fichte weniger Wärme - pro Raummeter.

Im heimischen Kamin brennen deshalb Birken- oder Erlenscheite einfach schneller als ein Eichenklotz ab. Als Entschädigung bieten diese Hölzer jedoch ein tolles Flammenbild, so dass sich ein paar Fichten- oder Pappelscheite ganz hervorragend als "Showeinlage" im Kamin machen. Nebenher lassen sie sich wegen ihres Harzgehaltes deutlich einfacher entzünden.

Die Zusammensetzung unseres Nadelholz-Mix schwankt je nach Saison und Anfall, ist aber wegen seines geringeren Heizwerts (pro Kilo) generell günstiger als Buche oder Eiche. Gerne teilen wir ihnen die Zusammensetzung der aktuell verfügbaren "Mischung" mit.