Brennholz Eiche

Neben Buchenholz ist Eichenholz das beste heimische Brennholz. Für den Ofen ist es fast zu schade, weil es wegen seiner hohen Dichte und seines langsamen Wuchses insbesondere als Konstruktionsholz und für den Bau von Möbeln, Treppen und Türen geschätzt wird. Für diesen Zweck benötigt man jedoch sehr alte Bäume und große Querschnitte von meist mehr als 30 Zentimetern Durchmesser, die einem Baum-Alter von mindestens 100 Jahren entsprechen.

Viele Waldbesitzer sortieren schief gewachsene und ungünstig stehende Exemplare deshalb bereits vorher aus und lassen sie von uns zu Kaminholz verarbeiten. Im Gegensatz zur Holzernte in Fichten- und Tannenschonungen ist dieses Fällen von Eichen auch heute 100% Handarbeit, bei der wir die einzelnen Bäume im Wald markieren und mit Kettensägen fällen. Ein Teil des Holzes wird mit unserem Sägespalt-Automaten bereits im Wald aufbereitet und gelangt anschließend auf unseren Lagerplatz, wo es mindestens 2 Jahre in Ruhe an der Luft trocknet.

Im Kamin verhält sich ein Eichenscheit beinahe wie ein Braunkohlenbrikett: Das Holz lässt sich relativ schwer anzünden, brennt dann jedoch mit großer Hitze und bildet erstklassige Glut. Das Flammenbild von Eiche ist nicht so spektakulär wie bei Birke oder Buche, so dass sich dieses Holz eher für geschlossene Öfen eignet, bei denen es vorrangig auf die Heizleistung ankommt. Im Gegensatz zu Buche haben wir Eiche nicht immer vorrätig.